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Dem Urknall auf der Spur: Uni Graz erhält 1,5 Mio Euro für Physik-Doktoratsausbildung

Der österreichische Wissenschaftsfonds FWF wählte neben acht anderen das Doktoratsprogramm in der Theoretischen Elementarteilchenphysik der Universität Graz für Gelder aus dem Doc.funds aus. Sechs Nachwuchs-Wissenschaftler:innen werden für 3,5 Jahre finanziert. Sie werden grundlegend neue Erkenntnisse über den Ursprung der Welt gewinnen.

Illustration des Urknalls

Dem Ursprung der Welt sollen Jungforscher:innen in einer neuen Doktoratsausbildung an der Uni Graz einen Schritt näher kommen. Der FWF fördert das Projekt mit 1,5 Millionen Euro. Illustration: Flashmovie/Adobe Stock

Das gesamte Universum – von Atomkernen bis hin zu schwarzen Löchern – ist aus Elementarteilchen zusammengesetzt. Wie genau diese Partikel die Welt zusammenhalten, ist allerdings noch nicht geklärt. Immer wieder machen Forscher:innen unerwartete Beobachtungen bei Kollisionen schwarzer Löcher oder in großen Experimenten am Europäischen Kernforschungszentrum CERN. Im Rahmen des Doktoratsprogramms „Konzeptionelle Aspekte von zusammengesetzten Zuständen“ sollen die Nachwuchswissenschaftler:innen einige der Rätsel lösen. 

Die Ausbildung startet voraussichtlich Mitte 2026, die Stellen werden unter anderem auf https://inspirehep.net/jobs ausgeschrieben sein. Betreut werden Jungforscher:innen von Sprecher Axel Maas sowie Gernot Eichmann, Alessia Platania, Simon Plätzer und Denés Sexty.