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Wie schnell ist ultraschnell?

In einer aktuellen Folge des Podcasts Bridge the Gap haben Tommaso Mazzocchi und Daniel Werner, zwei Physik-Doktoranden, Peter Puschnig zu ultraschneller Spektroskopie und seiner aktuellen Forschung interviewt. Das Gespräch spannt den Bogen von grundlegenden quantenmechanischen Konzepten bis hin zu modernsten Methoden zur Beobachtung elektronischer Dynamik in Echtzeit. Die Episode trägt den Titel „How fast is ultrafast spectroscopy?“ und richtet sich an Studierende sowie an alle, die sich für moderne Physikforschung interessieren.

 

Zeitaufgelöste Photoemissions-Orbital-Tomographie, Markus Huber, Universität Regensburg

Zeitaufgelöste Photoemissions-Orbital-Tomographie . Bild: Markus Huber, Universität Regensburg

In dem rund 30-minütigen Interview stellt Puschnig zentrale Ideen der Quantenmechanik wie Wellenfunktionen, Orbitale und den photoelektrischen Effekt vor und erläutert, wie diese Konzepte die Grundlage moderner spektroskopischer Methoden bilden. Ein Schwerpunkt liegt auf der zeitaufgelösten Photoemissions-Orbitaltomographie, einer Methode, die ultrakurze Laserpulse mit Photoelektronenspektroskopie kombiniert, um Momentaufnahmen elektronischer Orbitale auf Femto- und sogar Attosekunden-Zeitskalen zu ermöglichen. Zudem werden aktuelle Forschungsarbeiten zur Visualisierung ultraschneller Ladungstransferprozesse in Molekülen diskutiert, die für organische Elektronik und die Umwandlung von Solarenergie relevant sind. Der Podcast schlägt damit eine gut verständliche Brücke zwischen Lehrbuchphysik und hochaktueller Forschung an der Universität Graz.

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