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Nano-Lichtfelder: Innovationen auf engstem Raum

An der Universität Graz arbeiten Peter Banzer und sein Team (Gruppe OpNaQ) daran, Licht auf engstem Raum zu kontrollieren und damit völlig neue Anwendungen in Physik, Biologie und Medizin zu ermöglichen. Durch das präzise Strukturieren von Lichtfeldern im Nanometerbereich lassen sich Kräfte ausüben, Informationen gewinnen und unsichtbare Details sichtbar machen.

Peter Banzer (links) und Jan Enenkel, Credit: G. Maschera, Universität Graz

Peter Banzer (links) und Jan Enenkel - Foto: Uni Graz / Maschera

Diese Expertise fließt nun in ein neues FFG-Spin-off-Fellowship-Projekt ein. Unter der Leitung von Jan Enenkel entsteht eine optische Messplattform, die aus dem Blut isolierten zirkulierenden Tumorzellen analysieren soll. Der Ansatz kombiniert maßgeschneiderte Lichtfelder, feldverstärkende Nanostrukturen und Raman-Spektroskopie. Ziel ist es, nicht nur Biomarker auf Tumorzellen zu erkennen, sondern auch deren funktionelle Organisation auf der Zelloberfläche sichtbar zu machen – ein möglicher Schlüssel für präzisere, personalisierte Krebstherapien.

Die Forschung zeigt eindrucksvoll, wie kontrolliertes Licht zu einem vielseitigen Werkzeug wird, das von der Grundlagenphysik bis zur medizinischen Diagnostik neue Wege eröffnet. Lesen Sie den Gastbeitrag zur APA Science Reihe „Nachgefragt: Im Kleinen die Welt verändern –Forschungsprojekte zeigen, wie aus Mikro und Nano große Innovationen hervorgehen“.

Kontakt: peter.banzer(at)uni-graz.at

Link zum Projekt: https://projekte.ffg.at/projekt/5150091

APA-Science Beitrag: https://science.apa.at/power-search/10041568197504050347

OpNaQ-Gruppe: https://opnaq.uni-graz.at/en/